TANTOCOSÌ – Italien Jewelry with a bigger hug
by James Rivière – Made in Italy
Ein Schmuckstück, das lächelt
Manchmal braucht eine grosse Idee nur eine ganz einfache Form.
Ein rundes Gesicht. Zwei Augen. Ein Lächeln. Und zwei Arme, die sich weit öffnen.
Tantocosì – auf Italienisch sinngemäss: „sooo sehr“ – entstand aus der Idee, Zuneigung sichtbar zu machen. Der italienische Goldschmied und Designer James Rivière schuf die lächelnde Figur mit den weit geöffneten Armen als Symbol für aufrichtige Zuneigung. Bereits 2005 wurde Tantocosì in der italienischen Presse als eines seiner besonders beliebten Symbole beschrieben.
James Rivière gehört zur italienischen Schmuck- und Designwelt. Bei Tantocosì ging es jedoch nicht um ein klassisches Juwel, dessen Wirkung allein aus Gold, Edelsteinen oder seinem materiellen Wert entsteht.
Im Mittelpunkt stand eine Geste.
Die Arme der kleinen Figur öffnen sich, als wollten sie zeigen, wie sehr man jemanden mag:
„Ti voglio bene tanto così.“ – „So sehr hab ich dich lieb.“
Aus dieser einfachen Idee entwickelte sich eine ganze Schmuckwelt. Tantocosì erschien als Anhänger und Charm, später in unterschiedlichen Schmuckstücken, Materialien und Interpretationen. 2006 wurde beispielsweise ein „Cupido“-Anhänger aus der Tantocosì-Kollektion vorgestellt.
Vom Goldschmuck zum farbigen Designobjekt
Gerade hier werden die heute selten gewordenen Tantocosì-Armbänder aus Plexiglas/Acryl besonders interessant.
Die Figur wurde vergrößert und selbst zum Armband: Das Material läuft um das Handgelenk, während sich vorne das lächelnde Gesicht erhebt und die beiden Enden wie ausgestreckte Arme wirken. Plötzlich war Tantocosì nicht mehr nur ein kleiner Anhänger.
Die Umarmung selbst wurde zum Schmuckstück.
Die Plexiglas-Versionen spielten mit kräftigen Farben, Transparenz und Licht. Ein Modebericht bezeichnete ein Tantocosì-Plexiglasarmband 2013 ausdrücklich als leicht, ironisch, fröhlich und vielseitig und führte es als „TANTOCOSI’ by RIVIÈRE“.
Genau aus dieser Zeit stammt die besondere Ausstrahlung dieser Stücke: italienisches Design, Pop-Art-Anmutung und Schmuck verschmelzen zu einem kleinen tragbaren Objekt.
Made in Italy – mit einem Augenzwinkern
Tantocosì entwickelte sich über die Jahre weiter. Neben den spielerischen Entwürfen entstanden Schmuckstücke in Gold, Roségold und Silber sowie zahlreiche symbolische Motive. Noch 2017 und 2018 wurde Tantocosì als junge, farbenfrohe italienische Schmuckmarke präsentiert; in Mailand gab es Boutiquen unter anderem in der Via Manzoni und Via Brera. Doch unabhängig vom Material blieb die ursprüngliche Idee erstaunlich einfach:
Schmuck soll nicht nur schmücken. Er darf eine Botschaft tragen.
Ein Lächeln.
Eine Erinnerung.
Eine kleine Portion italienische Lebensfreude.
Und vor allem eine Umarmung.
Heute: ein Stück italienische Designgeschichte
Gerade die frühen, farbigen Tantocosì-Armbänder aus Plexiglas besitzen heute einen besonderen Charme. Sie erzählen von einer Zeit, in der Schmuckdesign mit neuen Kunststoffen, kräftigen Farben und humorvollen Formen experimentierte.
Das leuchtend gelbe Tantocosì-Armband ist dafür ein wunderbares Beispiel: Durchscheinendes Material, eine beinahe skulpturale Form und dieses unverwechselbare lächelnde Gesicht.
Man muss die Geschichte dahinter eigentlich gar nicht kennen, um seine Botschaft zu verstehen.
Die Arme sagen alles.
TANTOCOSÌ
So klein die Figur. So gros die Umarmung.

